Während Chemotherapie-Behandlungen und anschliessenden wöchentlicher Blutbildkontrollen nach erfolgter Chemo, werden Patienten oft Ery’s als Infusion verabreicht. Dabei spielt das positive subjektive Empfinden des Patienten keine Rolle. Blutbildkontrollen verraten den momentanen Zellstatus.

Bei einer Infusion mit Erythrozyten erfährt der Patient in der Regel eine Aufputschwirkung.

 

Unter anderem ist Eisen ein wesentlicher Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und sorgt dafür, dass das Blut ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.

Generell gilt Eisen als einer der wichtigsten Nährstoffe für den menschlichen Körper.

Die Lebensdauer von Ery’s aus einer Infusion beträgt anstatt 4 Monate max. 7-8 Wochen. Nach dieser Zeit sterben die infundierten roten Blutkörperchen und zerfallen in ihre Bestandteile. Der Sauerstoffgehalt reduziert sich stark und ein Überfluss an Eisen  liegt vor.

Bei zu hohen Eisenanteil im Blut besteht die Gefahr, dass der Lebensalltag erheblich erschwert wird, da sich das überschüssige Eisen in den Organen ablagert. Die Folgen sind, laut Angaben der Landesärztekammer Baden-Württemberg, oft Gewebeschäden und Vergiftungserscheinungen in Leber, Bauchspeicheldrüse, Herz, Hirnanhangdrüse oder den Gelenken. Bemerkbar machen sich diese Veränderungen anschließend durch Schmerzen. Ob Bauchkrämpfe, Gelenkschmerzen oder ein Stechen in der Brust. All dies sind Reaktionen des Körpers auf den erhöhten Anteil von Eisen. Auch mögliche Spätfolgen können laut apotheken-umschau.de mit Erkrankungen wie Leberzirrhose, Diabetes oder Herzschwäche einhergehen.

Bei Krebspatienten sorgt der ohnehin von der Chemotherapie geschwächte körperliche Zustand, dass die o. g. negativen Folgen von Eisenüberschuss erheblich verstärkt aufkommen. Erschwerend kommt hinzu, dass Krebszellen für ihre Vermehrung und Bildung neuer Herde Eisen benötigen. Durch den reduzierten und abgeschwächten Organismus mittels der Infusions-Verstoffwechselung und den darauf folgenden Sauerstoff-Tief und dem nachteiligen Eisen-Überschuss, ernähren sich Krebszellen in aller Ruhe von dem Eisenüberschuss und regenerieren sich oder bilden sogar noch weitere neue Herde.

In einer epidemiologische Studie in der Ausgabe des International Journal of Cancer vom 15. September 2009 wurde nachgewiesen, dass verabreichte Bluttransfusionen die Wahrscheinlichkeit erhöhen an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken.

Die Chemotherapie fährt das Betriebssystem Mensch herunter. Wer von den Guten und Bösen überlebt, hat Glück und ansonsten sorgen weitere Infusionen für Nahrung für Beide. Oder wird der Krebs bewusst bevorzugt bedient durch einen moralischen, emotionallen und physischen Tiefpunkt oder gar Beides begünstigt? Welche Chance erhalten also Krebspatienten um aus dem Teufelskreis Chemo – Ery’s Infusion – neue Herde,  zu entrinnen?