Wussten Sie,

dass jeder Zahn einem Organ zugeordnet wird. Jeder Zahn spiegelt reflektorisch den Zustand des entsprechenden Organs wider.

Zum Beispiel: Beständige Probleme mit dem Dickdarm schwächen die Energie des 6. Zahnes. Damit wird der Zahn anfälliger für Bakterien, Entzündungsprozessen, empfindlicher ...


Aus unterem Anhang -  untenstehender Skizze erkennt man die Beschwerden, welche aus der CMD resultieren.

Der Tonus der Muskulatur, insbesondere des M. Masseter (tiefer u. oberflächlicher Kaumuskel), M. sternocleidmastoideus (s. i. Bild unter: Nackenverspannung..), sowie die am Kauvorgang beteiligten Muskeln ist hoch. Das wird zurückgeführt u. a. auf eine Übersäuerung des Organismus, Stress, allg. Anspannung, Stoffwechselstörungen uvm. Durch veränderte Spannungsverhältnisse können diese Muskelgruppen einen kontrahierten Zustand vorweisen, das zur Folge hat, dass der Kiefer eine Fehlhaltung aufweist.

Der Unterkiefer entspricht der Reflexzone des Beckenraumes, wobei der Oberkiefer dem Schultergürtel entspricht. D. h. auch, dass Beschwerden im Beckenraum - bei Frauen häufig Menstruationsbeschwerden und verkannte Blasenentzündungen oder Harnwegsinfekte eine mögliche Folge von dieser Fehlhaltung kommen kann (siehe Dr. Kurt Mosetter - Myoreflex-therapie) 2). Bei jungen Heranwachsenden ist oft die Anspannung  vor Prüfungen, vor anderen Kollegen oder andere unzufriedene Lebensthemen...

Bei einer Kieferfehlstellung wird der Zahnarzt folgerichtig eine Korrektur u. a. mittels Zahnspange vornehmen. Er hat selten direkt Einfluss auf Stoffwechselvorgänge bzw. Lebens anpassende Massnahmen zur Lockerung dieser Gewebestruktur oder Regulierung des Tonus.
Bevor eine Zahnspange eingesetzt werden sollte ist es wichtig diese Aspekte im Voraus zu überprüfen.
Denn eine Zahnspange würde demzufolge einer Gegengewalt entsprechen, mit dem Ziel den Kiefer in der richtigen Position zu zwingen, wobei der Zustand der CMD - von der Ursache her - unberücksichtigt und somit unbehandelt bliebe.
Weiter unten habe ich noch die Funktionsdiagnostik, Entstehung lt. Dokumentation, Faktoren und mögliche Behandlung lt. vorliegender Dokumentation.

Vor einer Spangen-Behandlung erwäge zunächst eine Untersuchung der Spannungsverhältnisse des Kiefers, dann ob der Atlas richtig sitzt (Atlaslogie oder Dorn-Breuss-Therapeut?!), Haltung der HWS (Halswirbelsäule) überprüfen (z. B. ob C7 vorsteht), nach Beckenproblemen bzw. Urogenitaltrakt-Probleme fragen (auch Nieren), ph-Wert des Urins berücksichtigen ...

Wie man aus den Therapieempfehlungen unten sieht, ist Entspannung SEHR wichtig. Das ist der
Hauptgrund einer CMD!!! (ständig unter Strom sein. Aber beurteilt wird das nicht von aussen, sondern der Betroffene wird das am Besten urteilen können!)
Myoreflextherapie ist eine bewährte Form der CMD - VOR einem zahnärztlichen Eingriff. Gerne kann man ja den Termin zur Fehlstellung machen und dann nach einer sorgfältigen Behandlung in ca. 6 Monaten ja den Termin zur Fehlstellung machen und dann nach einer sorgfältigen Behandlung in ca. 6 Monaten erneut.


Funktionsdiagnostik
Nicht nur gesunde Zähne, auch die gesamte Muskulatur von Kiefer, Hals, Gesicht und Nacken sowie die Kiefer mit deren Gelenken sind am Kauakt beteiligt. Kommt es hier zu Funktionsstörungen, können unter anderen folgenden Symptome auftreten:

  • Verspannungen und Schmerzen im Hals-, Nacken- und Schulterbereich
  • Kiefergelenksschmerzen
  • häufige Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
  • Knacken und Reiben der Kiefergelenke
  • Einschränkung der Mundöffnung
  • Ohrgeräusche (Tinitus)
  • plötzlich auftretende Probleme mit der Okklusion (Vorgang des Zähne schliessens = Zähne schliessen nicht mehr richtig)

Wie entsteht das Krankheitsbild der CMD?
Grundsätzlich kann jeder vom Krankheitsbild der CMD (kraniomandibuläre Dysfunktion) betroffen sein, vom kleinen Kind bis zum Greis. Daher sollte man auch bei Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit Kopfschmerzen immer an die Möglichkeit einer sich entwickelnden CMD
denken. Da in den meisten Fällen die Ursachen unklar sind, wird eine multifaktorielle Genese vermutet.

Einige Faktoren sind unter anderen:

  • genetische Prädisposition
  • Entwicklungsstörungen der Kiefer
  • Haltungsstörungen
  • Stress und Depressionen
  • Trauma durch Unfälle
  • Zähneknirschen
  • Schlafstörungen, z. B. beim Obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom
  • Zahnfehlstellung
  • Zahnextraktion

Wie wird die CMD behandelt?

Grundgedanke bei der Behandlung von CMD ist eine schonende Vorgehensweise. Dabei wird die Therapie individuell abgestimmt.
Krankheitszusammenhänge aufklären. Um für eine Entspannung der Kau- und Kopfmuskulatur sowie der Entlastung der Kiefergelenke zu sorgen, fertigt der Zahnarzt ein Aufbissbehelf an.
Weiterführend kann ein Physiotherapeut muskuläre Verspannungen reduzieren und Gelenkfehlstellungen bzw. Gelenksfunktionsstörungen behandeln. Um eine Chronifizierung des Schmerzgeschehens zu verhindern, sind manchmal muskelrelaxierende, schlaffördernde sowie schmerz- und entzündungshemmende Medikamente notwendig.